IDEE/IDEA

Musik – Macht – Sinn

 

Balance oder Kollaps? Nach den schrecklichen Erfahrungen zweier Weltkriege haben die Vereinten Nationen im Jahr 1948 in der “Universellen Erklärung der Menschenrechte” ein gemeinsames Wertefundament verfasst. Würde, Leben, Unversehrtheit, Freiheit und Eigentum, faire Teilhabe und Sicherheit. Werte, die für ein zukunftsfähiges Miteinander in Frieden unveräußerliche Rechte eines jeden Menschen sind. Das wird in der ersten Strophe besungen:

 

Strophe 1:

Alle Menschen sind frei geboren.
Alle Menschen haben gleiche Würde und Rechte.
Alle Menschen sind mit Vernunft und Gewissen gesegnet.

Alle Menschen sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

 

Krisensituationen wie eine Pandemie zeigen uns auf, welche Auswirkungen es hat, wenn sich immer mehr Menschen den begrenzten Lebensraum der Erde teilen. Dann wird klar, dass auch die Bewahrung der Natur, die Bewahrung der Umwelt für jedes Leben, eine unveräußerbare Pflicht der Menschen ist.

Die “Würde des Menschen” und die “Würde der Natur” sind unsere Vision für eine “bessere” Welt.

Das hat “Spirit of Brotherhood” auf dem Internationalen Chorfestival Baden in der zweiten Strophe herausgestellt. Aktuell stellt sich die schwierige Frage, welche Beschränkungen der Rechte erforderlich, notwendig und angemessen sind, um die Gefahr einer Seuche abzumildern. Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass die Folgewirkungen der derzeitigen Maßnahmen für unsere Kultur und Bildung bedacht werden müssen. Eine neue Strophe für den Virtuellen Chor mit Orchester greift daher das in Artikel 27 der Universellen Erklärung deklarierte Menschenrecht auf Kunst auf:

 

Strophe 2:

Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben teilzunehmen und sich an den Künsten zu erfreuen.

Jeder hat das Recht, die Kultur des Musizierens zu bewahren, alleine und in Gemeinschaft.

Jeder hat die Pflicht, die Kultur des Musizierens zu bewahren, alleine und in Gemeinschaft.

 

Es ist uns bewusst, dass es alles andere als leicht ist, den richtigen Weg der “Verhältnismäßigkeit” zu finden. Wir beanspruchen aber das Recht darauf, dass dieser Weg stets gesucht und beschritten wird. Eine gelebte “Tugend der Fairness und Ausgewogenheit, des Gewissens und der Vernunft” ist dabei unser Verständnis des Begriffs der “Brüderlichkeit” als eine Tugend der Balance, als

  • Richtschnur für individuelles Handeln
  • Maßstab für Gesetzgebung und Regulierung
  • Leitbild für das weltweite Miteinander

 

Strophe 3:

Jeder hat Anspruch auf eine soziale und internationale Ordnung, in der die sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekte in Balance gebracht werden,
in Übereinstimmung mit einer Tugend der Fairness und Ausgewogenheit, des Gewissens und der Verantwortung, als dem Leitprinzip der Brüderlichkeit,
in der die in dieser Universellen Erklärung der Menschenrechte verkündeten Pflichten, Rechte und Freiheiten voll verwirklicht werden können.

 

Lasst uns gemeinsam in einer “Ode an die Zukunft” unsere Stimme erheben!

 

Be•sinnt Euch!

Trotz(t) Corona!

Make –  Music – Sense

 

Balance or collapse? In 1948 the United Nations proclaimed the Universal Declaration of Human Rights as a common standard of achievement for all peoples and all nations. All these rights are inalienable and essential for a world living in peace. In the first verse we sing:

 

Verse 1:

All human beings are born free.

All human beings are equal in dignity and rights.    

All human beings are endowed with reason and conscience.

All human beings should act towards one another in the spirit of brotherhood.

 

A pandemic crisis like corona confronts us with the dangerous impact of more and more people living and travelling on our planet. The necessity to preserve the earth can be considered a common understanding and to be mutual interest. Everybody should be obliged to respect human dignity and the dignity of nature! This message has been the focus of the second verse at the International Choir Festival Baden. Currently we see our rights and freedoms curtailed to face the danger of contagion.  We want to raise awareness, that the impact of these measures on culture and education must be considered. A new verse in „Spirit of Brotherhood“ with orchestra puts the focus on the freedom of arts in article 27 of the universal declaration of human rights:

 

Verse 2:

Everyone has the right to participate in the cultural life and enjoy the arts.

Everyone has the right to preserve the culture of making music, individually and together.

everyone has the duty to preserve the culture of making music, individually and together.

 

We are aware that finding the right way of „proportionality“ is anything than easy. We claim the right that this way always hast o be strived for. Our vision: “brotherhood” being a virtue of balance!

  • A leading principle for individual decisions
  • A measure to define and evaluate regulations
  • A guideline to find common consensus

 

Verse 3:

Everyone is entitled to a social and international order, balancing social, ecological and economical issues,

pursuant to the virtue of fairness, equity, conscience and responsibility as the leading principle for brotherhood,

in which the duties, rights and freedoms set forth in this Universal Declaration of Human Rights can be fully realized.

 

Raise your voice in an „Ode to the future” with this formula for “brotherhood”:

Peace = fairness + equity + conscience + responsibility

 

Make•sense unto you!

In the face of Corona!